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Der Helm der Woche 21|69
Pileolus - Die Kopfbedeckung zur Konklave
 

Der Helm der Woche 21|69

Pileolus - Die Kopfbedeckung zur Konklave

Der Pileolus

Der Pileolus ist Teil der kirchlichen Kleidung, vor allem von Äbten, Bischöfen, Kardinälen und des Papstes. Es ist eine runde Scheitelmütze, die im 14. / 15. Jh. den gesamten Kopf bedeckte und durch laschenartige seitliche Erweiterungen die Ohren zum großen Teil oder ganz verdeckte. Von diesen wird er innerhalb der Liturgie zur entsprechenden liturgischen Kleidung unter bzw. statt der Mitra oder des Biretts getragen wie außerhalb zur Soutane.

Die Farben der Käppchen entsprechen dem üblichen kirchlichen Farbengebrauch, so tragen Kardinäle ein scharlachrote Pileolus, während dem Papst ein weißes vorbehalten ist.

Die erstmalige Verleihung des roten Pileolus an die Kardinäle, ausgenommen derer aus Orden mit spezifischer Ordenstracht, lässt sich für das Jahr 1464 im Pontifikat Pauls II. belegen. Zuvor war er für die Kirchenfürsten purpur, wodurch auch die Formulierung entstand, dass ein Kleriker „den Purpur verliehen bekommt“, wenn er zum Kardinal ernannt wird. An Kardinäle aus Orden wurde der rote Pileolus erstmals 1591 durch Gregor XIV. verliehen.

Ein ähnliches Käppchen, schwarz oder z.B. bei den Franziskanern braun, tragen auch manche Ordensleute außerhalb der Heiligen Messe.

Quelle: Wikipedia

Weiterführende links: Philippi Kollektion