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Der Helm der Woche 25|69

Die Melone

Melone: steifer, abgerundeter Hut ++ 1860 erstmals in Southwark/London von den Hutmachern Thomas und William Bowler gefertigt  ++ im englischsprachigen Raum nach seinen Erfindern meist als Bowler bezeichnet ++ mitunter nach seinem ersten Träger Thomas William Coke, dem Zweiten Earl von Leicester, auch als Coke bezeichnet ++ Deutsch auch Glocke oder Koks (unter Wandergesellen) ++ In den USA auch Derby ++ Originale Melone ist aus schwarzem Filz gefertigt und hat eine steife Krempe

Typisch englische Kopfbedeckung des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts ++ Berühmte Melonen- (oder Bowler-)träger: Winston Churchill, Charlie Chaplin, Laurel und Hardy, Billy Bevan, Pan Tau, John Steed, Pete Doherty.

Fiktive Figuren mit Melone:  Egon Olsen, Alexander DeLarge und Cornelius Fudge ++ Auch der Schuldner begleitende "Schwarze Schatten" trug Melone, Clowns und Artisten nutzen sie als Jongliergegenstand

Quelle: wikipedia.de

 

 
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1. Alex deLarge aus "A Clockwork Orange"
 

Mit Moloko, Charme und Melone

"A Clockwork Orange" ist ein 1962 veröffentlichter Roman von Anthony Burgess. Stanley Kubrick verfilmte das Werk 1971 unter gleichem Titel. Erzählt wird die Geschichte von Alex DeLarge, gespielt von Malcolm McDowell. Der junge Mann erzählt den gesamten Film hindurch seine Lebensgeschichte aus dem Off. Diese dreht sich um Gewalt gegenüber Wehrlosen, Schlägereien mit anderen Gangs, Raubüberfälle und Vergewaltigungen. Als Anführer der Jugendbande "Droogs" hängt er gern mit seinen Kumpels in der Korova-Milchbarab um ein paar eiskalte Moloko zu trinken. Am liebsten hört er Beethoven.

Die britische Punkband The Adicts übernahm bereits 1977 den Look der "Droogs" - und die Punks tragen die Klamotten bis heute regelmäßig auf ihren Konzerten.

Mitte der achtziger Jahre komponierten Die Toten Hosen den Soundtrack für eine Bühnenadaption von "A Clockwork Orange". 1988 veröffentlichten sie diese und einige weitere Songs auf dem Album "Ein kleines bisschen Horrorschau" - und waren damit wochenlang in den Top Ten der deutschen Album-Charts. Der Song "Hier kommt Alex" ist bis heute einer der größten Hosen-Hits.

Bart DeLarge: In der Halloween-Folge von 1992 verkleidet sich Bart Simpson im Stil des "A Clockwork Orange"-Hauptdarstellers Alex. Laut Simpsonspedia.net wird der Film in insgesamt sieben Folgen zitiert.

 
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2. Alfred Hitchcock
 

Sir Alfred Joseph Hitchcock

(Order of the British Empire; * 13. August 1899 in Leytonstone; † 29. April 1980 in Los Angeles) war ein britischer Filmregisseur und Filmproduzent. 1939 siedelte er in die USA über und nahm am 20. April 1955 zusätzlich die amerikanische Staatsbürgerschaft an.

 

Hitchcock gilt, den Stil betreffend, als einer der einflussreichsten Spielfilmregisseure. Er etablierte in der Filmwelt die Begriffe Suspense und MacGuffin. Sein Genre war der Thriller, charakteristisch seine Verbindung von Spannung mit Humor. Die wiederkehrenden Motive seiner Filme waren Angst, Schuld und Identitätsverlust. Mehrfach variierte er das Thema des unschuldig Verfolgten. Hitchcock legte großen Wert auf die künstlerische Kontrolle über seine Werke. Sein Gesamtwerk umfasst 53 Spielfilme und gehört gemessen am Publikumserfolg sowie der Rezeption durch Kritik und Wissenschaft zu den bedeutendsten der Filmgeschichte. Auch dank seiner bewusster Selbstvermarktung zählt Hitchcock heute zu den bekanntesten zeitgeschichtlichen Persönlichkeiten. Er ist dem Autorenfilm zuzurechnen.

 

 
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3. Charlie Chaplin
 

Sir Charles Spencer Chaplin jr.

besser bekannt als Charlie Chaplin (* 16. April 1889 vermutlich in London; † 25. Dezember 1977 in Vevey, Schweiz), war ein britischer Komiker, Schauspieler, Regisseur, Komponist und Produzent. Chaplin zählt zu den einflussreichsten Komikern des 20. Jahrhunderts. Seine bekannteste Rolle ist der „Vagabund“ (im Original „The Tramp“, auch „Charlot“), ein verarmter Landstreicher mit den Manieren und der Würde eines Gentleman. Diese Figur mit Zweifingerschnurrbart (auch „Chaplinbart“ genannt), übergroßer Hose und Schuhen, enger Jacke, Bambusstock in der Hand und Melone auf dem Kopf wurde zu einer Filmikone.

Ein Satz der legendären Requisiten wurde vom Londoner Auktionshaus Bonhams im Jahre2012 für 62.500 $ verkauft.

Das American Film Institute wählte Charlie Chaplin auf Platz 10 der größten amerikanischen Filmlegenden aller Zeiten.

Unzufrieden mit seinen ersten rollen, lieh sich Charlie Chaplin ein altes Paar Schuhe von Ford Sterling und eine übergroße Hose von dem zu der Zeit viel bekannteren Komiker Roscoe "Fatty" Arbuckle, eine Melone von Arbuckles Schwiegervater, eine zu kleine Jacke von Charles Avery und den falschen Bart von Mack Swain. Ähnliche Kostümierungen fanden sich bereits bei den Komikern der englischen Music Halls. Der "Tramp" trat erstmals Anfang Februar 1914 in den Filmen Kid Auto Races at Venice und Mabel’s Strange Predicament auf.

Quelle: Wikipedia

 

 
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4. Stan & Olli
 

Laurel und Hardy

war ein US-amerikanisches Komiker-Duo, das aus Stan Laurel und Oliver Hardy bestand. Zwischen 1926 und 1951 drehten sie zusammen 106 Filme (79 Kurzfilme, 27 Spielfilme). Sie gelten als eines der berühmtesten und erfolgreichsten Film-Duos aller Zeiten. Im deutschen Sprachraum sind Laurel und Hardy auch unter den Bezeichnungen Dick und Doof oder Stan & Ollie bekannt.

Während Oliver Hardy sich hauptsächlich als Schauspieler in die gemeinsame Arbeit einbrachte, gilt Stan Laurel als der kreative Kopf des Duos. Er entwickelte nicht nur zahlreiche Gags und Drehbücher, sondern führte bei den meisten ihrer Filme de facto Regie und arbeitete am Schnitt, auch wenn er dafür im Vorspann keine namentliche Nennung erfuhr.

Die Melonen:

Das versehentliche Vertauschen der berühmten Bowlerhüte, dem Erkennungszeichen des Duos, führt in etlichen Filmen zu komischen Verwicklungen, da die beiden Hutgrößen unterschiedlich sind.

 
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5. René Magritte
 

René Magritte - der Mann mit der Melone

Es ist wie im Traum: Einige Dinge auf dem Bild sehen echt aus. Andere wirken aber total verrückt. Oder kannst du dir vorstellen, dass es Menschen gibt mit Schubladen im Körper? Schubladen zum Herausziehen!

Manche Maler haben genau solche Bilder gemalt. Sie heißen Surrealisten (sprich: Sürealisten). Ihre Art zu malen, nennt man surrealistisch. Übersetzt bedeutet das so etwas wie überwirklich oder fantastisch. Diese Kunstrichtung, der Surrealismus, war im vergangenen Jahrhundert wichtig.

René Magritte (sprich: Röneh Magrit) war zum Beispiel so ein Surrealist. Er kam am 21.November 1898 in Lessines (sprich: Lessin) in Belgien zur Welt. Magritte wurde auch der Mann mit der Melone genannt. Ist er ständig mit einer Wassermelone in den Händen rumgerannt, oder was? Nein, so heißt auch eine bestimmte Art von Hüten. Und solch eine runde schwarze Melone trug der Künstler für sein Leben gern auf dem Kopf.

Magritte hatte den Ruf, ein Kauz zu sein. Er trug meist Anzug und Krawatte. Zu Hause zog er karierte Filzpantoffeln an - sogar wenn er Bilder malte. Und auch die sind ziemlich merkwürdig. Auf seinen Werken sieht man zum Beispiel Äpfel, die Masken tragen. Es gibt Schuhe, aus denen Zehen wachsen. Und Menschen, die in einen Spiegel blicken und sich – oh Schreck! – von hinten statt von vorn sehen.

Einige seiner Bilder malte Magritte in seinem Wohnzimmer. Normalerweise haben Künstler ein Atelier – also einen extra Arbeitsraum. Den hatte Magritte zwar auch. Aber er malte statt im Atelier lieber im Wohnzimmer an der Staffelei.

Kunstfachleute sagen über Magritte, dass er die Menschen zum Nachdenken bringen wollte. Ein Beispiel: Eines seiner berühmtesten Bilder zeigt eine Pfeife. Unter dieser steht aber: „Dies ist keine Pfeife.“ Was denn jetzt? Da ist doch eine! Magritte sagte aber: Wie sollte es eine Pfeife sein? Schließlich kann man sie weder mit Tabak stopfen, noch rauchen: „Es ist nur ein Bild von einer Pfeife.“ Ganz schön clever, was?

Bis heute faszinieren Magrittes Rätselbilder viele Menschen. Er selbst starb am 15. August 1967 in Brüssel, der Hauptstadt Belgiens.

Abgebildet ist das Gemälde "Der Pilger/Le Pèlerin", 1966, Öl auf Leinwand, Sammlung Mr. und Mrs. Wilbur Ross
© Charly HERSCOVICI Brüssel - 2011 © VBK Wien, 2011?

Quelle: kinder-nachrichten.de

 
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6. John Reed & Mrs. Peel in "Mit Schirm, Charme und Melone "
 

Mit Schirm, Charme und Melone

ist eine britische Fernsehserie, die Krimi-, Action-, Agentenfilm-, Science-Fiction- und Thriller-Elemente vereint. Zwischen 1961 und 1969 wurden 161 Folgen unter dem Titel The Avengers produziert. Hinzu kamen von 1976 und 1977 noch weitere 26 Folgen der Nachfolgeserie The New Avengers.
Die erste Folge der Serie, Hot Snow, wurde am 7. Januar 1961 in Großbritannien ausgestrahlt. Der englische Titel The Avengers (dt. Die Rächer) erklärt sich aus der ersten Staffel und der Zusammenarbeit von Dr. David Keel (Ian Hendry) und John Steed (Patrick Macnee). Als Dr. Keels Verlobte einem Verbrechen zum Opfer fällt, schwört dieser Rache. Bei seinen Ermittlungen lernt er den Agenten John Steed kennen und gemeinsam gelingt es ihnen, den Mord aufzuklären. In 25 Folgen lösen sie weitere Fälle.
Hauptfigur der Serie ist der etwas blasiert wirkende Agent John Steed, dargestellt von Patrick Macnee. So wie die Serie insgesamt, hat auch Steed eine enorme Wandlung vollzogen. Am Anfang war seine Figur vergleichsweise düster angelegt – ein knallharter Undercover-Ermittler, undurchsichtig, hemdsärmelig, gekleidet in Trenchcoats, die unverzichtbare Zigarette im Mundwinkel. Bis zur Emma-Peel-Ära entwickelte er sich dann zu einem ultra-britischen, kultivierten und edel gewandeten Gentleman, der pure Gewalt verabscheut und dessen wichtigste Waffen Scharfsinn und Ironie sind. Außer der typischen stahlverstärkten Melone, die auch schon mal im Kampf zum Einsatz kommt, trägt Steed einen Schlips seines Magdalen College in Oxford, sein Degen-bewehrter Regenschirm wurde von der Firma James Smith in London gefertigt. Steed fährt einen Oldtimer-Bentley oder einen Rolls-Royce; überhaupt sind in fast jeder Folge Fahrzeuge von Rolls-Royce zu sehen. In The New Avengers nutzt er zumeist einen Jaguar XJ 5.3C oder einen Rover 3500.

Emma Peel, geb. Emma Knight, verheiratet mit Peter Peel, ist als Amateur-Agentin für den britischen Secret Service tätig und neben John Steed von 1965 bis 1967 einer der beiden Protagonisten der Serie. Die Darstellerin Diana Rigg ersetzte Elizabeth Shepherd, die ursprünglich für die Rolle vorgesehen war und mit der die Episode The Town of No Return bereits abgedreht worden war, sowie zur Hälfte auch The Murder Market. Die Figur war ebenso intelligent, unabhängig und wehrhaft wie die von Cathy Gale, aber deutlich lässiger angelegt. Im Kino-Remake von 1998 spielte ihre Rolle Uma Thurman. Zu Beginn der 6. Staffel stellt sich in Folge 131 „Auf Wiedersehen, Emma“ (The Forget-Me Knot) heraus, dass ihr Ehemann Peter doch noch lebt, weshalb Mrs. Peel den Geheimdienst verlässt.

Quelle: Wikipedia

 
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7. Oddjob aus "Goldfinger"
 

Oddjob

ist der Handlanger des von Gert Fröbe gespielten Bösewichts Auric Goldfinger in dem gleichnamigen James-Bond. Die Rolle wurde von dem japanisch-amerikanischen Schauspieler Harold Sakata gemimt. Oddjob ist einer der beliebtesten Charaktere aus der Bond-Serie, dessen Charakter (Aussehen, Benehmen, Stärke und Art der Tötung) Vorbild war für viele Handlanger der Serie, z.B. Jas, Nick Nack, Chang und Gobinda.

Markantes Markenzeichen Oddjobs ist die Melone. Diese wurde durch die britischen Hutmacher Lock & Co. angefertigt. Der Clou daran: Ein messerscharfer Wurfring wurde in die Krempe eingesetzt, somit konnte die Melone auch als Waffe benutzt werden. Derartige Wurfringe, sogenannte Chakrame wurden in Indien benutzt, sie bestehen aus einem flachen Metallring mit einem scharf geschliffenen äußeren Rand.

Nach dem Goldfinger-Dreh kam der Hut in den Besitz des James-Bond-Fan-Clubs. Am 17. September 1998 wurde dieser bei Christies in South Kensington versteigert und für 62.000 £ verkauft. Ein zweites Exemplar wurde von Juliens Auctions im Juni 2006 für 33.600 $ verkauft.

 
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8. Pan Tau
 

Pan Tau

(deutsch „Herr Tau“) ist eine moderne Märchenfigur der letzten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts und die Hauptfigur einer gleichnamigen Kinderserie, die als deutsch-tschechische Koproduktion zwischen dem WDR, den Prager Filmstudios Barrandov und dem tschechoslowakischen Fernsehen (?ST) entstand. Pan Taus geistige Väter sind das Autorenteam Ota Hofman und Jind?ich Polák. Hofman war zugleich Drehbuchautor aller Pan-Tau-Filme deren Regie Polák führte.

Pan Tau (gespielt von Otto Šimánek) selbst ist ein stets freundlich lächelnder, sehr eleganter, gutmütiger Herr im Stresemann-Anzug mit einer Melone, einem Regenschirm und einer weißen Nelke im Knopfloch. Und Pan Tau kann zaubern. Er versprühte zumeist stumme Magie, indem er mit einem Stupser an seiner Melone zum Beispiel Dinge erscheinen lässt oder sich selbst in eine kleine Puppe verwandelt.

Quelle: Wikipedia